Typische Beschwerden beim Jogging und wie man diese bekämpfen kann

Viele Menschen, die ein regelmäßiges Lauftraining betreiben, leiden unter sehr typischen Beschwerden, die dieses Training mit sich bringt.
Oftmals liegt die Ursache der Beschwerden in einem Fehlverhalten des Läufers selber, so dass diese in der Regel relativ einfach zu beseitigen sind.

Typische Beschwerden, die beim Jogging öfters auftreten sind zum Beispiel:

  1. Blasen an den Füßen oder blutunterlaufene Fußnägel
    In solchen Fällen liegt der Grund meistens in der Wahl ungeeigneter Laufschuhe, die oftmals nicht für ein Lauftraining tauglich sind.
    Die Ursache läßt sich also durch die Anschaffung “besserer” Laufschuhe beheben. Wenn es dennoch zu einer Blasenbildung oder zu blutunterlaufenen Fußnägeln kommt, sollte man zur Linderung der Schmerzen die Blasen anschneiden bzw. aufbohren, damit der Druck entweichen kann und die Schmerzen nachlassen.
    Im Falle blutunterlaufener Nägel, kann man den betroffenen Fußnagel mit einer sterilen Infektionsnadel vorsichtig aufbohren, um auch hier für Druck- und Schmerzentlastung zu sorgen.
  2. Schürfwunden
    Einige Jogger leiden besonders bei längeren Läufen unter Abschürfungen der Haut insbesondere im Bereich der Brustwarzen, an den Innenseiten der Oberschenkel und auch im Bereich der Gesäßfalte.
    Wer diesbezüglich trotz geeigneter Laufkleidung Probleme hat, sollte die betroffenen Hautbereiche bereits im Vorfeld eines Lauftrainings schützen.
    Im Bereich der Brustwarzen kann man dieses durch Abkleben der Brustwarzen erreichen, da diese dann nicht mehr der Reibung mit der Kleidung ausgesetzt sind. Bei den anderen Körperbereichen kann es hilfreich sein, die betroffenen Stellen bereits vor dem Jogging mit einer Wundheilsalbe einzureiben.
  3. Wadenkrämpfe
    Wenn auszuschließen ist, dass Wadenkrämpfe keine Ursachen, wie zum Beispiel ein Mangel an bestimmten Mineralien, hat, liegt der Grund oftmals in einer mangelnden Vorbereitung vor einem Lauftraining. So wird häufig auf eine Aufwärmphase und auf Dehnungsübungen verzichtet.
    Ist dieses der Fall, kann man ganz einfach Abhilfe schaffen, indem man die Vorbereitungsphase eines Lauftrainings gründlicher durchführt. Wenn trotzdem immer wieder Wadenkrämpfe auftreten, sollte man sich ärztlichen Rat einholen.
  4. Seitenstiche
    Seitenstiche können im Rahmen eines Lauftrainings leider immer auftreten. Je besser der Fitnesszustand eines Menschen allerdings wird, desto seltener leidet er in der Regel unter Seitenstichen.
    Verspürt man während des Laufens Seitenstiche sollte man zunächst erst einmal das Lauftempo drosseln und auf die Atmung achten. Besonderen Wert sollte man hierbei auf langes Ausatmen legen. Wenn sich dadurch die Seitenstiche legen, kann man den Lauf in gewohntem Tempo fortsetzen. Sollten sich die Seitenstiche nicht legen, sollte man die Trainingseinheit unterbrechen, wieder auf die Atmung achten und erst wieder mit langsamen Traben beginnen, wenn die Seitenstiche sich komplett gelegt haben.
  5. Magen- / Darmprobleme und Übelkeit
    Die Ursache für derartige Probleme bei Jogging können zum Beispiel ungünstige zu ballaststoffreiche Ernährung (zum Beispiel im Rahmen einer Diät), ein zu voller Magen, Alkoholgenuß vor dem Training oder übertriebener Ehrgeiz sein. Im Falle des übertriebenen Ehrgeizes ist eine zu hohe Intensität beim Jogging gemeint. In solchen Fällen wird nicht nur die Muskulatur übersäuert, sondern auch der Magen. Diese Übersäuerung führt dann zu den Beschwerden. Abhilfe kann man schaffen, indem man o. g. Faktoren beseitigt. Falls dennoch immer wieder Übelkeit oder Magen- / Darmprobleme beim Lauftraining auftreten, ist anzuraten, einen Arzt zu konsultieren.

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